Ein Drucker im Büro: Auch an die Umwelt denken
Konkurrenz der Drucker
In den meisten Firmen und Haushalten ist der Drucker nicht mehr wegzudenken. In den Elektromärkten und den zahlreichen Online-Shops werden die Drucker immer günstiger angeboten, der Konkurrenzkampf zwischen den Druckerherstellern wird immer extremer. Dieser Konkurrenzkampf um das billigste Gerät auf dem Markt geht auch auf Kosten der Umwelt.

Die Geräte werden oft in Fernost unter schlechten Arbeitsbedingungen gefertigt. Zudem wird in diesen Ländern wenig Wert auf den Schutz der Umwelt gelegt, die Fabriken haben einen hohen Ausstoß an CO2 und anderen klimaschädlichen Gasen. Ein weiteres Problem ist derzeit noch, dass in Ihnen so gut wie alles aus Kunststoff besteht. Kunststoff wird bekanntlich aus Öl gewonnen und kann schlecht recycled werden, hierdurch entstehen große Schäden für die Umwelt.
Energieschlucker Drucker
Ein weiteres Problem ist, dass viele Geräte sehr viel Energie verbrauchen, gerade in Firmen wird er morgens angeschaltet und nach Dienstschluss wieder abgeschaltet, auch wenn den Tag über nicht gedruckt wird. Die Hersteller sind derzeit darum bemüht dafür zu Sorgen, dass sie zwar in einen Standby-Modus versetzt wird, aber trotzdem auf Kommando druck bereit ist.
Jeder Drucker braucht Tinte oder Toner. Oft besteht die Tinte aus Farben und Chemikalien, welche nicht umweltverträglich sind. Ein weiteres Problem dieser Kategorie ist, dass in Büros sehr viele Sachen gedruckt werden, die nicht unbedingt gedruckt werden müssten. Auch bei der Schriftart besteht mittlerweile ein großes Einsparpotential, verschiedene Organisationen haben eine Schriftart namens “Eco-Font” entwickelt. Diese senkt den Verbrauch von Tinte und Toner um 60% im Vergleich zu anderen Schriftarten wie z.B. Arial.
